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Autor Thema: Mit dem Tatra-Fahrschulwagen durch Dresden  (Gelesen 3963 mal)

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Mit dem Tatra-Fahrschulwagen durch Dresden
» Dienstag, 29. Juni 2004, 00:00:00
Nach unserer Versammlung am 29.06.2004 gab unser Vorstand überraschend bekannt, daß ein Fahrschulwagen im Betriebshofgelände für uns bereit steht.

Überrascht gingen wir also zu dem Fahrzeug und es war kein Scherz: wir sollten mit dem Tatra-Fahrschulwagen durch Dresden fahren.

Da jedoch ein Führerschein vorausgesetzt war, hatte sich die Anzahl der Selbstfahrer auf drei reduziert.

Unser Fahrlehrer Herr Kretschmar hatte uns mit den Eigenarten und Besonderheiten des Fahrzeugs bekannt gemacht. Schließlich ist der Fahrschul-Triebwagen noch weitestgehend im Originalzustand.
Etwas sarkastisch erklärte uns Herr Kretschmar nach dem Motto "Was ist eine Straßenbahn und wie fährt man diese?" die Eigenheiten und Besonderheiten dieses Fahrzeugs.
Die Fahrt begann in Trachenberge - mit Herrn Wenzel am Steuer. Aber nicht sehr weit. Denn fast alle Weichen in Trachenberge müssen noch per Hand gestellt werden. Also Aussteigen, Weiche stellen und wieder einsteigen und weiterfahren. Das klingt viel zu einfach...
Bevor man das Fahrzeug verlässt, muß man einiges beachten. Unser Fahrlehrer belehrte uns, daß das Fahrzeug vor dem Verlassen unbedingt gesichert werden muß, damit es bspw. bei Gefälle keine bösen Überraschungen gibt wenn der Wagen anfängt zu rollen.

Nun endlich konnte es auf die Straße gehen. Die Sicht ist mager: kommt man noch an den parkenden Autos vorbei? Mit Schrittgeschwindigkeit haben wir den Betriebshof verlassen, um sicherzustellen, daß wir unfallfrei an den parkenden Fahrzeugen vorbei kommen.
Endlich auf der Straße ging es dann etwas zügiger weiter über Neustädter Markt zum Pirnaischen Platz.

Nach einem Fahrerwechsel ging's weiter zur Gleissschleife Plauen, wo wir uns alle erst einmal etwas erholen mussten.

"Unser" Fahrlehrer Herr Kretschmar, Beiratsvorstand Herr Köhler, Herr Barz und Herr Wenzel (v. l. n. r.)

Herr Barz setzte die Fahrt nach unserer Pause fort. Bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h haben wir erstaunt festgestellt, wie langsam diese Geschwindigkeit wirklich ist, und wie hoch doch die Verspätungen sein müssen, wenn man diese Begrenzungen genau einhält.
Damit die Fahrt nicht in der Routine versinkt, begann es auch noch zu regnen. Das damit die Kontrolle des Fahrzeugs erschwert wird, ist nicht zu übersehen, aber Herr Barz meisterte auch das.
Über den Hauptbahnhof fuhren wir weiter zum Bf. Mitte wo Herr Köhler den letzten Abschnitt zum Postplatz absolvierte.

Unser Dank geht an Herrn Kretschmar, der sich für uns die Zeit genommen hat, damit wir durch Dresden fahren durften.

« Letzte Änderung: Samstag, 04. Dezember 2010, 02:07:45 von Daniel Anders »
Ein Bericht von Daniel Anders

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